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Bericht von Zivi Kevin |
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Zur Begleitung und Betreuung unserer Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf den Wochenend- und Sommerfreizeiten
suchen wir qualifizierte Betreuer, näheres siehe hier. |
Das Leben als ASBH-Zivi!!!Das Leben ist ein QuadratHeute ist mal wieder Bürodienst und ich dachte, ich darf mal wieder kopieren und Briefe eintüten... Doch es kam ganz anders, der heutige Auftrag lautete: Schreib mal einen Bericht über deine Zeit als Zivi! Okay, aber was soll ich bloß schreiben?!?! Zunächst stell ich mich einmal vor. Mein Name ist Kevin Barnes, bin 20 Jahre alt und seit letztem September Zivi beim ASBH. In meiner Freizeit spiel ich Fußball, höre Musik und gehe arbeiten (da man als Zivi nicht zu den Großverdienern gehört). Zurück zum eigentlichen Thema. Als ich letzten September angefangen habe, konnte ich mit meiner Arbeitsbeschreibung nix anfangen, familienentlastender Dienst, hört sich echt toll an, aber was ist das denn genau? Diese Frage konnte mir keiner genau beantworten, doch jetzt, wo mein Dienst sich dem Ende zuneigt, weiß ich was diese Umschreibung bedeutet, zumindest für mich, und ich weiß nun auch wie wichtig so ein Dienst für die Familien bzw. für die Kinder (Jugendliche) ist! /p> In der ersten Woche hatte es für mich den Anschein, dass ich eher als „Babysitter“ agierte; dieser Gedanke verschwand jedoch recht schnell aus meinem Kopf... Der Dienst machte tierischen Spaß und ich hatte schnell ein sehr gutes Verhältnis zu den Familien und zu den Kindern. Es war sehr erstaunlich wie offen und freundlich ich in den Familien aufgenommen wurde, es hatte den Anschein dass ich, obwohl sie mich vorher noch nie gesehen hatten, schon immer dazugehörte, und komischerweise hatte ich von Anfang an das volle Vertrauen... Wer würde normalerweise sein Kind mit einem „wildfremden Mann“ loslassen. So wie es aussieht, hat die ASBH in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet und nur gute, zuverlässige Zivis gehabt, so dass die Familien fast sicher sein können, dass ihre Kinder in sicheren Händen sind. Also was genau ist denn der familienentlastende Dienst??? Ich selber sehe den Dienst als eine Hilfestellung für die Familien und als eine Möglichkeit für die Kinder (Jugendliche) Sachen zu machen, die sie alleine nicht dürfen, sich selber nicht zutrauen, die sie alleine (noch) nicht schaffen oder vor denen sie vielleicht auch Angst haben. Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bummeln in der Innenstadt, Geschenke einkaufen, zur Krankengymnastik fahren, an die Elbe fahren, den Hamburger Hafen angucken (das auch bei „Schiet-wedder“), ins Kino gehen, Mc Donalds reich machen, auf den Spielplatz gehen, Schwimmen gehen, Mensch-Ärger-Dich-Nicht spielen, Reversi spielen, reden, lachen, Probleme anhören und darüber reden... All das sind Sachen die den Kindern helfen und meist auch Spaß machen und die den Familien (meist den Müttern) helfen, da sie mal einen Nachmittag für sich haben und wissen dass das Kind in guten Händen ist. Somit sind meine paar Stunden die ich in den Familien habe eine tolle Arbeit, denn es gibt nix schöneres als zufriedene Gesichter zu sehen, und mitzubekommen, wie in einigen Dingen Fortschritte gemacht werden (sei es bei den Kindern oder bei den Müttern). Es gab in meiner Zeit als Zivi nicht nur positive Tage, es gab auch Tage an denen es nicht so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe, aber solang man mit Menschen zusammenarbeitet, ist so etwas vollkommen normal. Wir kennen alle die Tage an denen man sich denkt „Wär ich doch bloß im Bett geblieben...“! Das gehört dazu und macht die ganze Angelegenheit ein bisschen interessanter. An dieser Stelle möchte ich mich bei „meinen“ Familien für die schöne Zeit bedanken, auch wenn ich ja noch bis Ende Juni Dienst habe. Es war eine sehr schöne Zeit und ich wünsch euch viel Glück in der Zukunft. Kevin B. Barnes |